Darmentzündung

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Darmentzündung

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Was ist eine Darmentzündung?

Eine Darmentzündung oder Enteritis ist eine Entzündung des Dünndarms. Ist der Magen ebenfalls betroffen, spricht man von einer Gastroenetritis, wenn Dünn- und Dickdarm entzündet sind, von einer Enterokolitis.
Im Gegensatz zur akuten Darmentzündung gibt es auch chronische Formen, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Was sind die Symptome einer Darmentzündung?

Das wichtigste Symptom einer Darmentzündung ist Durchfall. Bei den meisten Patienten treten außerdem Übelkeit und Erbrechen auf. Häufig kommt es bei von einer Darmentzündung betroffenen zu Bauchschmerzen und Fieber. Hält der Durchfall längere Zeit an, verliert der Körper viel Flüssigkeit und Salz. Symptome wie Müdigkeit und Wadenkrämpfe können ein Anzeichen für eine zunehmende Dehydration sein.

Was sind die Ursachen einer Darmentzündung?

Eine akute Darmentzündung kann viele Ursachen haben. Die wichtigsten sind Viren und Bakterien. Parasiten, Pilze, Gifte oder eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel können ebenfalls die Ursache einer Darmentzündung sein. Nach einer Strahlentherapie zur Krebsbehandlung kommt es ebenfalls häufig zu einer Darmentzündung.

Durch Viren hervorgerufene Darmentzündungen

Die Darmentzündungen, die durch Viren verursacht werden, machen über 30 Prozent aller infektiösen Durchfallerkrankungen aus. Die Viren dringen in die Darmzellen ein und lösen eine Abwehrreaktion des Körpers aus. Die häufigsten Erreger einer viralen Darmentzündung sind Rotaviren, Adenoviren und Norwalk-Viren, aber auch Grippeviren, Coxsackviren und Echoviren können eine Entzündung hervorrufen. Kinder sind besonders oft von einer viral bedingten Darmentzündung betroffen.

Durch Bakterien hervorgerufene Darmentzündungen

Darmentzündung durch Salmonellen

In Deutschland sind Salmonellen der Art Salmonella Enteritidis die häufigste Ursache für bakteriell bedingte Darmentzündungen. Die Infektion erfolgt über verunreinigte und nicht ausreichend erhitzte tierische Produkte, vor allem Geflügel und Eier. Besonders im Sommer kommen durch Salmonellen bedingte Darmentzündungen häufig vor, da die Bakterien sich in der Wärme schneller vermehren.
Für gewöhnlich verschwinden die Symptome einer Salmonelleninfektion nach 12 bis 48 Stunden, und die Infektion bleibt ohne Folgen. Bei Kindern, älteren Menschen und Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem können allerdings schwere Komplikationen auftreten. Dazu gehören Entzündungen der Leber, des Herzmuskels, der Gallenblase oder der Lunge sowie Darmblutungen und Darmgeschwüre.
Bei einer Darmentzündung infolge einer Infektion mit Salmonella Enteridis werden normalerweise nur die Symptome behandelt. Nur Patienten mit einem geschwächten Immunsystem erhalten zusätzlich Antibiotika.

Darmentzündung durch Kolibakterien

Kolibakterien sind normalerweise die Ursache für eine Reisediarrhö, auch "Montezumas Rache" genannt. Die Infektion geschieht meist durch schmutziges Wasser, verunreinigte Speisen oder Hände. Das wichtigste Symptom einer Infektion mit Kolibakterien ist Durchfall, zu dem noch mindestens Bauchschmerzen, Fieber, Übelkeit oder Erbrechen hinzukommen. Eine Reisediarrhö kann aber auch durch andere Erreger, wie Viren, Parasiten oder andere Bakterienarten hervorgerufen werden. Normalerweise klingt die Darmentzündung nach drei bis vier Tagen ab. Bei Symptomen wie länger als drei Tage anhaltendem Fieber (bei Kindern: länger als ein Tag) oder wenn der Durchfall nicht abklingt, sollte man einen Arzt zu Rate ziehen.

Cholera

Cholera kommt normalerweise nur in Entwicklungsländern vor. Das Bakterium Vibro cholerae ist verantwortlich für diese sehr heftige Darmentzündung, die starken Durchfall hervorruft. Cholera tritt meist, vor allem nach Überschwemmungen, epidemieartig auf. Ursache für eine Choleraepidemie ist mangelnde Hygiene in Verbindung mit Wärme. Cholera kann wegen der schnellen Austrocknung des Körpers sehr gefährlich werden und vor allem bei Kindern oder geschwächten Personen zum Tod führen. Bei der Therapie versucht man deshalb vor allem, den Verlust an Wasser, Elektrolyten und Zucker wieder auszugleichen, z.B. durch eine spezielle Salz- und Glukoselösung. Außerdem werden Antibiotika gegeben. Es existiert eine Impfung gegen Cholera, die allerdings nur in 50-60 Prozent der Fälle schützt und deswegen nur besonders gefährdeten Personen wie z.B. Entwicklungshelfern verabreicht wird.

Typhus

Typhus wird von den Salmonalle-Typhi-Bakterien hervorgerufen. Es beginnt mit einer Darmentzündung, befällt aber schnell auch andere Bereiche des Körpers. Fieber und Verstopfung sind die ersten Symptome, denen Durchfall folgt. Die Patienten haben rote Flecken auf Bauch, Brust und Rücken. Da die Bakterien in menschlichem Kot sitzen, erfolgt die Ansteckung über das Berühren von Kot bzw. über verunreinigte Lebensmittel. In Deutschland ist Typhus sehr selten geworden. Die meisten Patienten haben die Krankheit aus einem tropischen Land mitgebracht. Typhus wird mit Antibiotika behandelt. Personen, die in gefährdete Gebiete reisen, können sich impfen lassen.

Bakterielle Ruhr (Shigellose)

Auch Ruhr ist in Deutschland so gut wie ausgestorben. Das Shigella-Bakterium verursacht diese Darmentzündung mit schleimig-eitrigen und blutigen Durchfällen. Die Infektion erfolgt auch hier über menschlichen Kot. Normalerweise heilt die bakterielle Ruhr bei rechtzeitiger Behandlung vollständig aus. Bei Kindern, alten Menschen und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann die Krankheit allerdings einen schwereren, unter Umständen tödlichen Verlauf nehmen. Mögliche Komplikationen sind die Bildung von Geschwüren im Dickdarm, die dazu führen können, dass die Darmwand einreißt. Auch Entzündungen der Gelenke, der Harnröhre und der Bindehaut können infolge dieser Dickdarmgeschwüre auftreten. Ruhr wird mit Antibiotika behandelt, außerdem muss versucht werden, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Yersiniose

Die Bakterienart Yersinien ist verantwortlich für diese Art der Darmentzündung. Menschen infizieren sich durch den Kontakt mit Tieren oder durch verunreinigte tierische Lebensmittel, selten auch durch den Kontakt mit anderen Menschen. Typische Symptome sind Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber. Meistens heilt die Krankheit nach spätestens zwei Wochen von alleine aus. In 10-20 Prozent der Fälle kann es aber zu Komplikationen bis hin zum akuten Abdomen (lebensbedrohlicher Zustand mit harter Bauchdecke, Darmlähmung, plötzlichen heftigen Bauchschmerzen, oft Fieber und Schock) kommen. Besonders immungeschwächten Personen, die an Yersiniose leiden, wird ein Antibiotikum verschrieben.

Toxische Enterocolitis

Einige Bakterienarten, wie Staphylokokken, Bazillus cereus und Clostridium perfringens, produzieren Schwermetalle oder andere giftige Stoffe, die diese "giftige" (toxische) Darmentzündung hervorrufen können. Die Symptome sind meist sehr schwer, dauern aber nicht lange an. Patienten mit einer toxischen Darmentzündung leiden unter Übelkeit mit heftigem Erbrechen, Krämpfen und Durchfall. Die Bakterien sitzen in Lebensmitteln, wo sie sogar starkes Erhitzen überstehen können. Normalerweise heilt eine solche Darmentzündung vollständig aus.

Auch Clostridien, Campylobakter und Tuberkolosebakterien können eine Darmentzündung hervorrufen.

Durch Parasiten verursachte Darmentzündung (Protozoen-Enteritis)

Lambliasis

Lambliasis ist eine Darmentzündung, die vom Einzeller Giardia lamblia hervorgerufen wird. Die Ansteckung erfolgt durch Schmierinfektion oder verunreinigte Lebensmittel. Meistens verursacht sie keine Symptome. Kinder und Menschen, die zuwenig Magensäure bilden, können jedoch unter Übelkeit mit Erbrechen, Durchfall (evtl. blutig), starken Bauchschmerzen und Blähungen leiden. Lambliasis kann sogar chronisch werden. Deshalb und wegen der hohen Ansteckungsgefahr sollte sie in jedem Fall mit Antibiotika behandelt werden.

Amöben-Ruhr

Ruhr wird nicht nur durch Bakterien, sondern auch durch Amöben übertragen. Die so genannte Minuta-Form der Amöbenruhr ist harmlos. Die Magnaform hingegen kann sehr schwere Formen annehmen. Symptome einer Amöbenruhr sind neben allgemeiner Schwäche Durchfall mit Blut- und Schleimbeimengung, Bauchschmerzen und Krämpfen. Wird die Amöbenruhr früh erkannt, kann sie in der Regel gut behandelt werden und ausheilen. Ohne Behandlung können schwerwiegende Kompliaktionen wie Leber- oder Hirnabszesse, Darmdurchbruch oder Entzündung der Dickdarmschleimhaut, selten toxische Megakolon (Erweiterung des Dickdarms mit der Gefahr eines Durchbruchs, hohes Fieber, Schockzustand) auftreten. Amöbenruhr wird mit einer speziellen Kombination aus den Medikamenten Metronidazol oder Tinidazol mit Paroromomycin behandelt.

Durch Pilze verursachte Darmentzündung

Einige Pilze können bei Menschen mit einem stark geschwächten Immunsystem eine Darmentzündung hervorrufen.

Darmentzündung infolge einer Bestrahlung (Aktinische Enteritis)

Die Darmzellen sind sehr empfindlich, so dass sie sich durch Bestrahlung im Rahmen einer Krebstherapie leicht entzünden können. Sie können sich jedoch auch gut regenerieren, so dass die Darmentzündung normalerweise gänzlich ausheilt.

Allergisch bedingte Darmentzündung

Eine allergische Reaktion auf ein bestimmtes Nahrungsmittel kann eine Darmentzündung auslösen. Bei Verzicht auf dieses Nahrungsmittel heilt die Darmentzündung im Allgemeinen aus.

Autoimmun bedingte Darmentzündung

Manchmal richtet sich das eigene Immunsystem gegen den Darm und ruft eine Entzündung hervor, die chronisch verläuft. Diese chronischen Darmentzündungen sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Durch Antibiotika bedingte Darmentzündung

Da Antibiotika auch die nützlichen Bakterien der Darmflora abtöten, leiden etwa 2-20 Prozent der Menschen, die Antibiotika einnehmen, unter einer durch diese verursachten Darmentzündung. Symptomatisch für diese Form der Darmentzündung ist wässriger Durchfall. Nach Ende der Antibiotikabehandlung heilt die Darmentzündung normalerweise aus. Vorbeugend können probiotische Mikroben wie das Lactobacillus genommen werden. Sie können die Darmentzündung verhindern, die Symptome mildern und für eine schnellere Heilung sorgen.

Wie sieht die Therapie einer Darmentzündung aus?

Abhängig von der Ursache der Darmentzündung wird diese gegebenenfalls mit Medikamenten behandelt. Für einen kurzen Zeitraum ist auch die Einnahme von stopfenden Medikamenten möglich, allerdings nicht für eine längere Zeit zu empfehlen, da sie das Ausscheiden des Erregers verhindern.
Vor allem muss darauf geachtet werden, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Dem Körper fehlen sowohl Wasser als auch wichtige Mineralsalze (Elektrolyte). Man sollte deswegen viel Tee oder dünne Suppen zu sich nehmen, möglichst mit hohem Salzgehalt. Glukose fördert die Aufnahme von Elektrolyten, deswegen können Salz und Glukose gut zusammen zu sich genommen werden. Zusätzlich kann man spezielle Flüssigkeiten mit der optimalen Zusammensetzung von Wasser, Glukose und Elektrolyten kaufen.
Bei besonders schweren Fällen muss Flüssigkeit intravenös verabreicht werden, da Erbrechen die Beschwerden nur verschlimmern würde. Bei Durchfall sollte man zunächst gar nichts essen. Bessert sich die Darmentzündung, kann man gut verträgliche Lebensmittel wie Zwieback zu sich nehmen.

Wichtig ist auch, einen Arzt zu konsultieren, insbesondere wenn die Ursache des Durchfalls unklar ist. Vor allem Kinder sollten unbedingt von einem Arzt untersucht werden. Ihr Körper trocknet besonders schnell aus und verkraftet dies sehr schlecht.

Wie verläuft eine Darmentzündung?

Normalerweise heilt eine Darmentzündung nach einigen Tagen völlig aus. Je nach Ursache können aber auch Komplikationen auftreten. Ein weitgehender Flüssigkeitsverlust kann zu Kreislaufstörungen bis hin zum Kreislaufkollaps führen. Kleinkinder sind hier besonders gefährdet. Aber auch bei Erwachsenen können infolge einer Darmentzündung mit Austrocknung des Körpers Thrombosen oder eine Niereninsuffizienz auftreten. Manche Erreger können eine gefährliche Blutvergiftung hervorrufen, andere verursachen eine Autoimmunreaktion, bei der der Körper eigene Organe angreift. Diese Komplikationen sind bei richtiger Behandlung zum Glück sehr selten.

Wie kann ich einer Darmentzündung vorbeugen?

Einer Darmentzündung kann man durch sorgfältige Beachtung aller hygienischen Maßregeln vorbeugen. In gefährdeten Gebieten sollte man alles Wasser (auch zum Zähneputzen) abkochen. Auch Speisen sollten gekocht oder ganz durchgebraten werden. Frisches Obst sollte man auf jeden Fall selbst schälen, geschälte Früchte, Salate und Eis meiden.