Konzentrationsschwäche natürlich behandeln

Synonyme

Konzentrationsstörung, Konzentrationsdefizit

Definition

Konzentrationsschwäche natürlich behandeln

Der Begriff Konzentrationsschwäche bezeichnet eine Störung der Fähigkeit, sich auf bestimmte Abläufe und Tätigkeiten zu konzentrieren. Das Ausmaß, ab dem von einer krankheitswertigen Beeinträchtigung gesprochen werden kann, ist nicht klar definiert. Mögliche Ursachen sind sowohl Stress, Umweltfaktoren und Überlastung, als auch geistige und körperliche Erkrankungen. Meist äußert sich dieses Beschwerdebild durch Vergesslichkeit, gesteigerte Ablenkbarkeit, Müdigkeit und andere die Konzentration störende Symptome. Eine Konzentrationsstörung kann in jedem Lebensalter vorkommen.

Ursachen & Störungen von Konzentrationsschwäche

Konzentrationsschwäche Ursachen
  • Stress
  • Überforderung
  • Schlafmangel
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Ernährung 

Einige Erkrankungen können ebenfalls mit einer Konzentrationsschwäche einhergehen.

  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Demenzerkrankungen
  • Schlafapnoe-Syndrom
  • Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung
  • Hypotonie (niedriger Blutdruck)
  • Affektive Störung (pathologische Veränderung der Stimmungslage)

Diagnose

Bestehen die Symptome über einen längeren Zeitraum, ohne eine ersichtliche Ursache, sollte ein Arzt konsultiert werden. Durch ein ausführliches Gespräch über die Beschwerden, Vorerkrankungen, Lebensgewohnheiten und andere ausschlaggebende Faktoren, können mögliche Ursachen festgestellt werden. Besteht ein Verdacht auf eine zugrundeliegende Erkrankung, so können diverse Untersuchungen und standardisierte Tests die Abklärung ergänzen.

Wie wirkt eine Konzentrationsschwäche aus

Auswirkungen Konzentrationsschwäche

Der Autoschlüssel ist unauffindbar, die Telefonnummer der besten Freundin will plötzlich nicht mehr einfallen und im Supermarkt stehen wir hilflos vor dem Regal, weil wir vergessen haben, was wir eigentlich einkaufen wollten. Ob jung oder alt - jeder kennt solche Situationen der Konzentrationsschwäche. Tatsache ist allerdings, dass mit zunehmendem Alter die Gedächtnisleistung nachlässt und die Konzentrationsschwäche zunimmt. Der Grund dafür: Im Alter wird das Gehirn schlechter durchblutet und dadurch mit weniger Sauerstoff versorgt. Die Folge ist zunehmende Konzentrationsschwäche.

Alterungsprozess des Gehirns führt zu Konzentrationsschwäche

Die Leistung unseres Gehirns hängt von der Vitalität von über hundert Milliarden Nervenzellen, den Neuronen, ab. Obwohl die grauen Zellen nur einen minimalen Teil unseres Körpergewichtes ausmachen, verbrauchen sie zwanzig Prozent des Sauerstoffbedarfs des gesamten Organismus. Sterben Nervenzellen einmal ab - zum Beispiel durch Sauerstoffmangel - können sie nicht ersetzt werden und die Konzentrationsschwäche nimmt zu. Aber es gibt Mittel, mit denen man der Konzentrationsschwäche vorbeugen kann.

Wie kann der Konzentrationsschwäche entgegen gewirkt werden?

Damit das Gehirn leistungsfähig und fit bleibt, müssen die Nervenzelle ausreichend mit Sauerstoff und Zucker versorgt werden. Nur wenn die Ausstattung mit diesen Vitalstoffen sicher gestellt ist, können die im Gehirn ablaufenden Prozesse richtig von statten gehen und wir können uns gegen zunehmende Konzentrationsschwäche wehren. Voraussetzung dafür ist ein funktionierender Blutfluss in den kleinen Äderchen im Gehirn. Experten sprechen hierbei von Mikrozirkulation. Ist die Blutzirkulation gestört, wirkt sich das negativ auf das Gedächtnis und das Denkvermögen aus, die Konzentrationsschwäche nimmt zu.
Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich die Blutzirkulation generell. Diese Entwicklung macht sich zuerst im Gehirn bemerkbar - die Konzentration nimmt ab. Parallel dazu sterben mit der Zeit immer mehr Hirnzellen ab. Das Gehirngewicht nimmt ab und beträgt bei einem 70-Jährigen nur noch etwa 56 Prozent von dem eines 30-Jährigen.

Das Gehirn jung halten und damit Konzentrationsschwächen verhindern

Regelmäßige Bewegung bringt den Kreislauf auf Trab, Körper und Gehirn werden besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt, so dass Konzentrationsschwächen keine Chance haben. Wissenschaftler haben nachgewiesen: körperliche Fitness verlangsamt auch den Alterungsprozess und damit die Ausbreitung von Konzentrationsschwächen im Kopf. Weniger Nervenzellen sterben ab, und die Bewegung setzt ein Cocktail von Botenstoffen und Hormonen frei, der die Zellen funktionstüchtig hält. So kommt es nicht mehr zu den gefürchteten Konzentrationsschwächen.
Auch der rege Austausch mit Gleichgesinnten sorgt dafür, dass der Kopf länger fit bleibt und sie Konzentrationsschwächen keine Chance geben.

Naturheilmittel gegen Konzentrationsschwäche

Auch Wirkstoffe aus der Natur können den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamen und aktiv Konzentrationsschwächen vorbeugen: Die Inhaltsstoffe der Ginkgo-Pflanze können die mentale Leistungsfähigkeit nachhaltig verbessern und damit verhindern, dass die Konzentrationsschwäche zunimmt. Denn das in der Pflanze enthaltene Extrakt sorgt dafür, dass das Blut besser fließt und optimiert auf diese Weise die Sauerstoffversorgung des Organismus. Im Gehirn wirkt sich der Ginkgo-Wirkstoff günstig auf die Mikrozirkulation aus. Er verbessert den Sauerstoffgehalt der Zellen und stellt ihre Energieversorgung sicher, so dass sie sicher gegen Konzentrationsschwächen geschützt sind.

Pflanzliche & andere Wirkstoffe

Ginkgo biloba

Ginkgo biloba ist ein ursprünglich aus China stammender Baum. Heutzutage findet man ihn weltweit als Zier- oder als Nutzpflanze. Medizinisch werden Extrakte aus den Blättern das Baumes genutzt. Sie werden unter anderem bei Demenz- und anderen kognitiven Erkrankungen, Durchblutungsstörungen und zur Förderung der Gedächtnisleistung angewandt.

Cholin

Cholin ist an diversen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Desweiteren bildet es den Botenstoff Acetylcholin. Cholin wird teilweise im Körper hergestellt, aber auch durch die Nahrung aufgenommen. Unter anderem kann die regelmäßige Einnahme die Gehirnfunktion unterstützen.

Förderung der Konzentration

  • Ausgeglichene Ernährung (besonders bezüglich Omega-3-Fettsäuren)
  • Regelmäßiger Sport und Bewegung
  • Entspannungstechniken (Autogenes Training, Yoga, u.a.)
  • Konzentrationsübungen (z.B. Meditation)

Quellen

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