Die Leberzirrhose - Leberkrankheiten

Was ist eine Leberzirrhose?

Leberzirrhose

Bei einer Leberzirrhose (Leberschrumpfung) wird das Gewebe in der Leber als Folge einer langjährigen chronischen Entzündung zerstört und umgewandelt in Narben- und Bindegewebe.

Was sind die Symptome einer Leberzirrhose?

Patienten mit Leberzirrhose leiden zunächst an leichten Symptomen wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme und Übelkeit. Schreitet die Krankheit fort, treten Symptome wie die Gelbfärbung von Haut, Augen und Schleimhäuten auf, außerdem Juckreiz, gerötete Handinnenflächen und die so genannten "Lebersternchen", stern- oder spinnennetzförmige sichtbare Äderchen auf der Haut. Außerdem kann es zu Wasseransammlungen in Beinen und Bauch und zu Störungen des Hormonhaushalts kommen. Da die Leber das weibliche Hormon Östrogen, das auch bei Männern in geringerer Menge vorhanden ist, nicht mehr abbauen kann, bilden sich bei männlichen Patienten Brüste, die Hoden schrumpfen und die Potenz nimmt ab. Weibliche Patienten mit einer Leberzirrhose haben oft keine oder unregelmäßige Monatsblutungen.

Wie verläuft eine Leberzirrhose?

Leberzirrhose

Eine Leberzirrhose ist nicht rückgängig zu machen. Sie kann aber gestoppt werden. Die Chance ist dann sehr hoch, dass der Patient ein normales Leben führen kann. Schon 15 Prozent gesundes Lebergewebe genügen, um die Funktion der Leber aufrechtzuerhalten.
Wird die Krankheit nicht gestoppt, treten in einem weit fortgeschrittenen Stadium häufig Leberkrebs, Krampfadern in der Speiseröhre, die zu lebensgefährlichen Blutungen führen können, und Hepatische Enzephalopathie auf. Das ist eine Gehirnerkrankung, die dadurch entsteht, dass Giftstoffe ungefiltert ins Gehirn gelangen.
Unbehandelt führt die Leberzirrhose zu einem völligen Leberversagen (Leberkoma) und damit zum Tod.

Wie entsteht eine Leberzirrhose?

Die häufigste Ursache für eine Leberzirrhose ist übermäßiger Alkoholkonsum. Dadurch entsteht eine Fettleber, die sich zur Fettleberhepatitis und schließlich zur Leberzirrhose ausweiten kann. Die zweithäufigste Ursache ist chronische Hepatitis B oder chronische Hepatitis C. Schließlich können bestimmte Krankheiten wie Morbus Wilson, Hämochromatose, das Laurell-Eriksson-Syndrom oder Galaktosämie zu einer Leberzirrhose führen.

Wie sieht die Therapie einer Leberzirrhose aus?

Ist die Leberzirrhose als Folge einer Vorerkrankung entstanden, muss diese Krankheit, soweit möglich, behandelt werden.
Eine durch Alkohol entstandene Leberzirrhose kann bei völliger Abstinenz gestoppt werden, so dass der Rest der Leber gesund bleibt und seine Funktion erfüllen kann. Der Patient muss Alkohol und andere leberschädigende Stoffe meiden. Außerdem sollte auf eine gesunde, nährstoff- und proteinreiche, im fortgeschrittenen Stadium einer Leberzirrhose proteinärmer gestaltete Ernährung geachtet werden.
Die Symptome einer fortgeschrittenen Zirrhose werden mit verschiedenen Medikamenten, z.B. zur Senkung des Blutdrucks behandelt. Bei einer weit fortgeschrittenen oder nicht aufzuhaltenden Leberzirrhose ist die Möglichkeit einer Lebertransplantation in Betracht zu ziehen.

Wie kann ich einer Leberzirrhose vorbeugen?

Vor allem sollte man auf einen maßvollen Alkoholkonsum achten bzw. ganz auf Alkohol verzichten. Eine Impfung gegen Hepatitis B ist besonders sinnvoll, wenn man ins südliche Ausland reist oder häufig wechselnde Sexualpartner hat. Eine ausgewogene, nicht zu fettreiche Ernährung beugt der Fettleber und damit der Leberzirrhose vor. Zusätzlich kann man seine Leber unterstützen, indem man ihr das Naturheilmittel Mariendistel zuführt. Mariendistel schützt die Leber und fördert ihre Regeneration.

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