Silymarin

Silymarin: Synonyme

Silybum marianum, Leberwirkstoff, Silychris, Silychristin, Silybin, Silydianin, Flavanonolderivat

Silymarin und seine heilkräftige Wirkung auf die Leber

Silymarin

Silymarin ist ein Wirkstoff aus der Mariendistel. Es ist die Bezeichnung für ein Gemisch aus verschiedenen Flavonolignanen (vor allem Silibinin, Silychristin und Silydianin), das in der Silybum marianum enthalten ist und ihre besondere heilkräftige Wirkung für die Leber ausmacht. Die Wirkung von Silymarin ist dem biochemischen Zusammenspiel dieser drei Flavonolignane zuzuschreiben. Silymarin wird auch als der "Leberwirkstoff" bezeichnet, da Silymarin der einzig efficiente Leberzellen regenerierende Wirkstoff ist.

Silymarin wird seit Jahrtausenden als Leberwirkstoff eingesetzt

Das Silymarin das aus der Silybum marianum gewonnen wurde, ist seit Jahrtausenden als Heilmittel für innere Organe bekannt. Schon der griechische Arzt Dioskurides, der im 1. Jahrhundert n. Chr. lebte, erwähnte diesen Leberwirkstoff. Im Mittelalter wurde Silybum marianum von Ordensleuten in Klostergärten angebaut und der Auszugsstoff Sylimarin zur Heilung verabreicht.
Das Silybum marianum wurde bei der Behandlung von inneren Leiden eingesetzt. Der große Arzt Paracelsus beispielsweise empfahl sie im 16. Jahrhundert gegen "inneres Stechen". Außerdem verabreichte man sie jungen Müttern, die nicht genügend Milch für ihr Kind hatten.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist die heilkräftige Wirkung des Silybum marianum speziell für die Leber bekannt. Das in ihr enthaltene Silymarin wird als hoch-effizienter Leberwirkstoff eingesetzt.

Silymarin und seine dreifache Wirkung auf die Leber

Silymarin wirkweise auf die Leber
  • Silymarin hemmt die Wirkung von Stoffen, die für die Leber giftig sind und stabilisiert die Membran der Leberzellen.
  • Silymarin neutralisiert gefährliche freie Radikale, die die Zelle verletzen. Gleichzeitig verhindert es die Umwandlung von ungesättigten Fettsäuren zu freien Radikalen unter dem Einfluss von Giftstoffen und erhält so die wichtigen Zellbausteine der ungesättigten Fettsäuren.
  • Sylimarin steigert die Proteinsynthese zum Aufbau von neuen Zellen und beschleunigt so die Zellregenerierung. Die Leber heilt schneller.

Silymarin bei toxischen Leberschäden

Silymarin wird zur Vorbeugung und Behandlung von toxischen Leberschäden, z.B. durch Alkohol oder Chlorkohlenwasserstoffe, angewandt. Bei einer Vergiftung mit Knollenblätterpilzen ist Silymarin das einzige lebensrettende Mittel. Es muss in dem Fall hochdosiert im Krankenhaus gegeben werden.

Silymarin als therapeutische Leberunterstützung

Silymarin wird außerdem zur Unterstützung der Therapie bei entzündlichen Lebererkrankungen wie Hepatitis, Leberzirrhose und Fettleber eingesetzt. Durch seine regenerierende Wirkung unterstützt es die Heilung der Leber.

Da Silymarin nur schwer wasserlöslich ist, reicht Mariendisteltee zur Behandlung von Lebererkrankungen nicht aus. Bei Verdauungsbeschwerden kann ein Tee, der Silymarin aus der Mariendistel enthält, aber hilfreich sein. Es gilt zu beachten, das Silymarin nicht gleich Silymarin ist, da die gute therapeutische Wirkung einzig an die pharmazeutische Qualität des Silymarins gekoppelt ist. Denn nur hochwertige Auszüge der Silybum marianum ergeben hochwertiges Silymarin. Erst entsprechend hochdosiert, (p.T nicht unter 100 mg) kommt es dann zu der gewünschten, therapeutischen Leberunterstützung und wirkt sich positiv auf die Leberregeneration aus.

 

Aktualisiert: 12.09.2016

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