Hepatitis B

Was ist Hepatitis B?

Hepatitis B ist eine Entzündung der Leber, die meist akut verläuft, in einigen Fällen aber auch chronisch werden kann.

Was sind die Symptome von Hepatitis B?

Hepatitis

Etwa zwei Drittel aller Betroffenen machen eine Hepatitis-B-Infektion durch, ohne es zu merken. Es treten keine Symptome von Hepatitis B auf. Vor allem Kleinkinder zeigen fast nie Symptome einer Hepatitis-B-Erkrankung.
Bei einem Drittel der Patienten treten Symptome auf. Die typischen Symptome für eine akute Hepatitis B sind zunächst: leichtes Fieber, Appetitlosigkeit, Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel, Übelkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen. Etwas später färbt sich bei der Hälfte der Hepatitis-B-Patienten die Haut gelblich, auch Schleimhäute und Augen werden gelb. Wie bei der Hepatitis A wird der Urin dunkler und der Stuhl heller.

Wie verläuft Hepatitis B?

Hepatitis

Der Verlauf von Hepatitis B ist oft nicht so unkompliziert wie bei Hepatitis A. Etwa 0,5 bis ein Prozent der Erkrankten stirbt in Folge der Infektion. Bei fast zehn Prozent (bei mit Hepatitis B infizierten Neugeborenen sind es sogar 90 Prozent) wird die Hepatitis B chronisch.
Auch die chronische Hepatitis B kann beschwerdefrei verlaufen und nicht bemerkt werden. Zu den typischen Symptomen einer chronischen Hepatitis B gehören Gelenk- und Muskelschmerzen, ständige Müdigkeit und ein gelegentliches Druckgefühl unter dem rechten Rippenbogen. Manche Patienten leiden auch unter den so genannten "Leberhautzeichen" wie einer glatten, roten Zunge und glatten, roten Lippen, Juckreiz, geröteten Handflächen oder "Lebersternchen". Lebersternchen sind Gefäßerweiterungen in der Haut und bestehen aus einer Arterie in der Mitte und mehreren sternförmig angeordneten dünnen Venen.
Chronische Hepatitis B kann auch zu Leberzirrhose führen.

Wie entsteht Hepatitis B?

Hepatitis B wird durch das Hepatitis-B-Virus verursacht. Das Virus befindet sich in Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma oder Speichel. Es wird durch sexuellen Kontakt, durch Blutprodukte oder in der Schwangerschaft von der Mutter auf das Kind übertragen.

Wie sieht die Therapie gegen Hepatitis B aus?

Es gibt noch keine Arzneimittel gegen Hepatitis B. Bei einer akuten Hepatitis B verläuft die Therapie deswegen genauso wie bei Hepatitis A. Die Patienten sollten darauf achten, die Leber zu schonen und auf Alkohol und fettreiche Kost sowie falls möglich auf Medikamente verzichten. Hepatitis-B-Patienten sollten außerdem strenge Bettruhe einhalten.
Bei einer chronischen Hepatitis B ist eine Behandlung nur notwendig, wenn Symptome auftreten. Wenn die Hepatitis B beschwerdefrei verläuft, sollten die Patienten sich regelmäßig vom Arzt untersuchen lassen und darauf achten, ihre Leber zu schonen.
Wenn Symptome auftreten, also bei einer aktiven Hepatitis B, werden entweder Virustatika oder Interferone (bestimmte Zucker-Eiweiß-Moleküle) verschrieben. Beide Mittel bekämpfen die Hepatitis-B-Viren. Die Therapie mit Virustatika hat eine Erfolgsquote von fast 60 Prozent. Auch mit Hilfe von Interferonen wird ein Drittel der Hepatitis-B-Kranken wieder völlig gesund.

Wie kann ich Hepatitis B vorbeugen?

Man kann sich gegen Hepatitis B impfen lassen. Eine Impfung ist besonders für Menschen zu empfehlen, die im Beruf viel mit Körperflüssigkeiten zu tun haben wie z.B. Krankenschwestern oder für Menschen mit häufig wechselnden Sexualpartnern. Säuglinge werden mittlerweile standardmäßig gegen Hepatitis B geimpft.
Beim Sexualverkehr mit einer infizierten Person kann außer einer Impfung nur ein Kondom vor der Ansteckung mit Hepatitis B schützen.
Man sollte niemals Spritzen verwenden, die bereits von einem anderen Menschen gebraucht wurden. Auch Zahnbürsten, Nagelscheren oder -feilen und Rasierutensilien sollten nicht gemeinsam mit einer mit Hepatitis B infizierten Person benutzt werden.

Hepatitis B und Hepatitis D

Gleichzeitig mit einer Hepatitis-B-Infektion kann es zu einer Infektion mit Hepatitis D kommen. Das Hepatitis-D-Virus ist ein so genanntes "defektes" Virus, d.h. es kann sich nicht allein vermehren, sondern nur zusammen mit Hepatitis B. In Deutschland ist Hepatitis D selten.

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