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Gicht und Harnsäure – Zusammenhänge verstehen und vorbeugen

Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch erhöhte Harnsäurewerte im Blut entsteht. Überschüssige Harnsäure kann Kristalle bilden, die sich in Gelenken ablagern und dort Entzündungen auslösen. Typisch sind plötzliche, schmerzhafte Gichtanfälle, häufig zuerst in den Zehen oder Fingern. Ein dauerhaft ausgewogener Stoffwechsel und eine purinbewusste Ernährung sind die wichtigsten Maßnahmen, um Gicht vorzubeugen und bestehende Beschwerden zu lindern.

Wie entsteht Gicht?

Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen, die sowohl im Körper selbst gebildet als auch über die Nahrung aufgenommen werden. Können Nieren und Stoffwechsel die entstehende Harnsäure nicht ausreichend ausscheiden, kommt es zu einer Erhöhung des Blutspiegels (Hyperurikämie). Wird dieser Zustand chronisch, können sich Harnsäurekristalle in Gelenken, Sehnen oder Haut ablagern – die Folge sind Entzündungen und Schmerzen.

Ursachen und Risikofaktoren

  • Purinarme Ernährung wird nicht eingehalten (viel Fleisch, Innereien, Hülsenfrüchte)
  • Übergewicht und Bewegungsmangel
  • erhöhter Alkoholkonsum, insbesondere Bier
  • Stoffwechselstörungen oder eingeschränkte Nierenfunktion
  • genetische Veranlagung

Symptome und Verlauf

Ein akuter Gichtanfall äußert sich meist plötzlich durch starke Schmerzen, Rötung und Schwellung eines Gelenks. Am häufigsten betroffen ist das Großzehengrundgelenk, doch auch Finger, Knie oder Ellenbogen können betroffen sein. Zwischen den Anfällen können die Beschwerden vollständig abklingen, unbehandelt droht jedoch eine chronische Form mit bleibenden Gelenkschäden.

Ernährung und Lebensweise

Die Ernährung spielt bei Gicht eine zentrale Rolle. Empfehlenswert ist eine purinarme, basenüberschüssige Kost mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und ausreichend Flüssigkeit. Fleisch, Wurst, Alkohol und zuckerhaltige Getränke sollten nur in Maßen konsumiert werden. Regelmäßige Bewegung, ausreichender Schlaf und der Abbau von Stress tragen ebenfalls zu einer gesunden Stoffwechselbalance bei.

Natürliche Unterstützung

Pflanzliche Inhaltsstoffe wie Sauerkirsche, Brennnessel oder Löwenzahn können die Ausscheidung von Harnsäure unterstützen und den Stoffwechsel aktivieren. Auch das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen ist wichtig, um eine Übersäuerung des Körpers zu vermeiden.

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