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Gicht Tabletten – Medikamente und natürliche Unterstützung

Gicht Tabletten kommen zum Einsatz, um akute Schmerzen zu lindern und den Harnsäurespiegel langfristig zu senken. Sie gehören zu den zentralen Bausteinen der Gichttherapie, da unbehandelt erhöhte Harnsäurewerte zu chronischen Entzündungen und Gelenkschäden führen können. Neben klassischen Medikamenten gibt es auch natürliche Möglichkeiten, die den Stoffwechsel und die Harnsäureausscheidung unterstützen.

Tabletten gegen akute Gichtanfälle

Bei einem akuten Gichtanfall steht die schnelle Schmerzlinderung im Vordergrund. Ärzte verschreiben hierfür meist entzündungshemmende und schmerzstillende Mittel, um die akute Entzündungsreaktion zu stoppen:

  • NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) wie Ibuprofen oder Naproxen hemmen Entzündungsprozesse und lindern Schmerzen.
  • Colchicin wird gezielt gegen die Entzündungsreaktion eingesetzt, die durch Harnsäurekristalle ausgelöst wird.
  • Cortisonpräparate kommen zum Einsatz, wenn andere Mittel nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden.

Diese Medikamente wirken symptomatisch und behandeln nicht die Ursache der Gicht. Wichtig ist daher, nach einem Anfall langfristig die Harnsäurewerte zu regulieren.

Langzeitbehandlung zur Senkung der Harnsäure

Um neue Anfälle zu verhindern, werden Medikamente verschrieben, die die Harnsäureproduktion verringern oder ihre Ausscheidung fördern:

  • Allopurinol hemmt das Enzym Xanthinoxidase, das an der Harnsäurebildung beteiligt ist, und senkt so die Harnsäurewerte im Blut.
  • Febuxostat ist eine neuere Alternative zu Allopurinol, besonders bei Unverträglichkeiten.
  • Urikosurika wie Benzbromaron oder Probenecid fördern die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren.

Die medikamentöse Therapie muss ärztlich begleitet werden, da zu schnelle Veränderungen des Harnsäurespiegels selbst neue Anfälle auslösen können. Eine Kombination aus Medikamenten, Ernährung und Lebensstiländerungen ist langfristig am wirksamsten.

Natürliche Alternativen und unterstützende Maßnahmen

Neben Arzneimitteln können pflanzliche und ernährungsbasierte Ansätze helfen, den Stoffwechsel zu regulieren. Besonders empfehlenswert sind sauerstoff- und antioxidantienreiche Pflanzenstoffe, die den Körper bei der Harnsäureausscheidung unterstützen:

  • Sauerkirsche – enthält Anthocyane, die entzündungshemmend wirken.
  • Brennnessel – fördert die Nierentätigkeit und die Ausscheidung von Harnsäure.
  • Löwenzahn – unterstützt Leber- und Gallefunktion, wichtig für den Purinstoffwechsel.

Eine basenreiche, purinarme Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr (2–3 Liter täglich) sind wesentliche Bestandteile einer erfolgreichen Langzeittherapie.

Wann sind Gicht Tabletten notwendig?

Eine medikamentöse Behandlung ist angezeigt, wenn wiederkehrende Gichtanfälle auftreten, der Harnsäurespiegel dauerhaft erhöht ist oder Organe wie die Nieren betroffen sind. Die richtige Dosierung und Kombination der Medikamente sollte individuell durch einen Arzt festgelegt werden. Natürliche Präparate und Lebensstilmaßnahmen können begleitend sinnvoll sein, ersetzen jedoch keine ärztliche Therapie.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie lange müssen Gicht Tabletten eingenommen werden?

In der Regel über Monate oder Jahre, bis die Harnsäurewerte stabil im Normalbereich liegen. Eine regelmäßige Kontrolle ist wichtig.

Können Gicht Tabletten Nebenwirkungen haben?

Ja, wie bei allen Medikamenten können Nebenwirkungen auftreten. Diese sollten mit dem Arzt besprochen werden, um geeignete Alternativen zu finden.

Gibt es rezeptfreie Mittel gegen Gicht?

Einige pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel können unterstützend wirken, ersetzen aber keine verschreibungspflichtigen Medikamente.

Wann sollte man mit der Therapie beginnen?

Bereits nach dem ersten Gichtanfall sollte ärztlich geprüft werden, ob eine dauerhafte Senkung der Harnsäure notwendig ist.

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Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Bei Fragen zur medikamentösen Therapie sollte immer ärztlicher Rat eingeholt werden.

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