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Fettleberhepatitis – wenn sich die Fettleber entzündet

Die Fettleberhepatitis ist eine entzündliche Verlaufsform der Fettleber. Im Gegensatz zur einfachen Fettansammlung kommt es hier zu Entzündungsreaktionen im Lebergewebe, die das Risiko für bleibende Schäden deutlich erhöhen können.

Medizinisch wird zwischen der nicht-alkoholischen Fettleberhepatitis (NASH) und der alkoholischen Fettleberhepatitis (ASH) unterschieden. Beide Formen erfordern eine ärztliche Abklärung und konsequente Betreuung.

NASH und ASH – die zwei Hauptformen

  • Nicht-alkoholische Fettleberhepatitis (NASH): häufig assoziiert mit Übergewicht, Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes und metabolischem Syndrom.
  • Alkoholische Fettleberhepatitis (ASH): entsteht durch chronischen Alkoholkonsum und kann auch bei moderaten Trinkmengen auftreten.

Warum Entzündung problematisch ist

Entzündungsprozesse in der Leber erhöhen das Risiko für:

  • Leberfibrose (Narbenbildung),
  • Leberzirrhose,
  • Leberfunktionsstörungen,
  • erhöhte kardiovaskuläre Risiken.

Weiterführende Themen

Quellen und weiterführende Informationen

  • AWMF-Leitlinie: Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD/NASH)
  • Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie (DGVS)
  • Robert Koch-Institut (RKI)
  • PubMed – Non-alcoholic steatohepatitis

Hinweis: Diese Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Therapie.