Augendruck senken – Messwerte verstehen und die Augen im Alltag entlasten
Der Augeninnendruck ist ein medizinischer Messwert, der beschreibt, welcher Druck im Inneren des Auges herrscht. Viele Menschen suchen nach Möglichkeiten, den Augendruck zu senken, wenn erhöhte Werte gemessen wurden oder ein Druckgefühl wahrgenommen wird.
Diese Seite ordnet sachlich ein, was schwankende oder erhöhte Werte bedeuten, welche Bereiche als normal gelten und welche Maßnahmen im Alltag zur allgemeinen Entlastung der Augen beitragen können. Eine augenärztliche Beurteilung bleibt dabei entscheidend.
Augendruck verstehen – Messbereiche richtig einordnen
Der Augendruck wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) gemessen. Bei gesunden Erwachsenen liegen typische Werte häufig zwischen 10 und 21 mmHg.
Das Diagramm unterscheidet drei vereinfachte Bereiche:
- Normalbereich: individuell tolerierte Werte ohne Hinweis auf Schädigung.
- Grenzbereich: Werte, die kontrolliert und beobachtet werden sollten.
- Erhöhter Bereich: wiederholt erhöhte Werte, die augenärztlich abgeklärt werden müssen.
Entscheidend ist nicht ein einzelner Messwert, sondern der zeitliche Verlauf, die individuelle Empfindlichkeit des Sehnervs sowie zusätzliche Risikofaktoren.
Das Diagramm links zeigt Augendruckwerte und gibt eine Einschätzung des Augeninnendruckes im Auge.
Wie hoch ist der normale Augendruck?
Der normale Augeninnendruck liegt bei Erwachsenen im Durchschnitt bei etwa 15 mmHg. Der Referenzbereich wird in der Regel zwischen 10 und 21 mmHg angegeben. Werte unter 10 mmHg oder über 21 mmHg sollten augenärztlich abgeklärt werden, da sie auf eine Störung des Kammerwasser-Gleichgewichts hinweisen können.
Augendruck senken im Alltag – was realistisch möglich ist
Viele Menschen suchen nach Möglichkeiten, den Augendruck mit Hausmitteln oder Lebensstilmaßnahmen zu senken. Entscheidend ist dabei die Kombination mehrerer Maßnahmen. Ziel ist keine eigenständige Behandlung, sondern eine allgemeine Entlastung der Augen.
- regelmäßige Pausen bei Bildschirmarbeit (20-20-20-Regel),
- bewusstes Blinzeln und Blickwechsel in die Ferne,
- ergonomische Arbeitsplatzgestaltung,
- gleichmäßige Flüssigkeitszufuhr,
- Bewegung und Tageslicht,
- Stressreduktion.
Solche Maßnahmen können das subjektive Druckempfinden positiv beeinflussen. Wiederholt erhöhte Messwerte müssen jedoch medizinisch beurteilt werden.
Das Schaubild links zeigt den Zusammenhang von Kammerwasser und Augendruck.
Augen bewusst unterstützen – rein pflanzlich
Wer sich mit dem Thema Augendruck senken beschäftigt, sucht häufig nach Alternativen die Augen im Alltag gezielt zu versorgen.
Pflanzenpräparte unterstützen die Augen natürlich.
Oculux kombiniert Blaubeere, Wolfsbeere und Studentenblume (Lutein) mit Mikronährstoffen wie Zink, die zur Erhaltung normaler Sehkraft beitragen.
Hinweis: Diese Seite vermittelt neutrale Informationen zum Augendruck. Oculux wird als mögliche ernährungsphysiologische Begleitung vorgestellt und ersetzt keine augenärztliche Untersuchung.
Natürliche Pflanzenstoffe für den Augenstoffwechsel
In der traditionellen Naturheilkunde werden bestimmte Pflanzen mit dem Auge und dem Sehstoffwechsel in Verbindung gebracht. Dabei geht es nicht um eine Drucksenkung im medizinischen Sinn, sondern um die begleitende Unterstützung der Augengesundheit.
Blaubeere (Vaccinium myrtillus) wird aufgrund ihrer Anthocyane traditionell im Zusammenhang mit Durchblutung und antioxidativem Zellschutz genannt. Die Wolfsbeere wird traditionell im Zusammenhang mit dem allgemeinen Augenstoffwechsel genannt, während Extrakte aus der Studentenblume (Tagetes erecta) Lutein enthalten – ein Carotinoid der Makula.
Solche pflanzlichen Bestandteile werden häufig im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung oder als Bestandteil moderner Mikronährstoffkombinationen eingesetzt. Sie ersetzen keine augenärztliche Behandlung, können aber eine strukturierte, augenfreundliche Lebensweise sinnvoll begleiten.
FAQ – Häufige Fragen
Kann man den Augendruck selbst senken?
Der Augendruck ist ein medizinischer Messwert. Lebensstilmaßnahmen können die Augen entlasten, ersetzen jedoch keine ärztliche Behandlung.
Beeinflusst Stress den Augendruck?
Stress kann Muskelspannung und subjektives Druckempfinden beeinflussen. Eine direkte medizinische Drucksenkung erfolgt dadurch nicht.
Hilft ausreichend Trinken?
Eine gleichmäßige Flüssigkeitszufuhr unterstützt den Stoffwechsel, ersetzt aber keine Therapie.
Wann sollte ich zum Augenarzt?
Bei wiederholt erhöhten Werten oder Beschwerden ist eine augenärztliche Untersuchung notwendig.
Weiterführende Themen
- Augeninnendruck senken – natürliche Unterstützung & ärztliche Einordnung
- Augendruck senken mit Hausmitteln – alltagstaugliche Maßnahmen & Grenzen
- Erhöhter Augendruck – Ursachen, Risikofaktoren und wann abklären
- Augenpflanzen – Blaubeere, Wolfsbeere & Studentenblume im Überblick
- Makula & Netzhaut – Schutz der zentralen Sehschärfe
Quellen und weiterführende Informationen
Die folgenden Institutionen bieten wissenschaftlich fundierte Informationen zum Thema Augendruck, Glaukom und Augenphysiologie. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung, unterstützen jedoch die sachliche Orientierung.
-
Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) –
Fachgesellschaft für Augenheilkunde in Deutschland
www.dog.org -
Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) – Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands e.V.
www.augeninfo.de -
Stiftung Gesundheitswissen –
Evidenzbasierte Patienteninformationen
www.stiftung-gesundheitswissen.de -
Universitätsklinikum Freiburg – Augenklinik –
Informationen zu Glaukom und Augeninnendruck
uniklinik-freiburg.de -
NCBI / StatPearls –
Fachtexte zur Physiologie des Auges
ncbi.nlm.nih.gov
Transparenz und Redaktion
Autor: Susanne Herrman
Medizinisch geprüft von: Carsten Hartwig
Zuletzt geprüft: 16.02.2026
Hinweis: Diese Informationen dienen der Gesundheitsbildung und ersetzen keine augenärztliche Beratung.